Meldetool «Bern schaut hin»

Das Meldetool ist Teil der städtischen Kampagne «Bern schaut hin - gemeinsam gegen Sexismus und Queerfeindlichkeit».

Das Meldetool

Belästigungen melden

Das Meldetool «Bern schaut hin» ermöglicht anonyme und sichere Meldungen von erlebten und beobachteten Belästigungen in Bern und informiert über Anlaufstellen, Rechte und Handlungsmöglichkeiten.

Sexistische, queerfeindliche oder sexualisierte Belästigung erfahren oder beobachtet?

Melde sexistische und queerfeindliche Belästigungen anonym. Mach deine Erfahrungen und Beobachtungen sichtbar. Denn nur was sichtbar ist, kann bekämpft werden.

Die Ergebnisse

Zwei Jahre Meldetool

Seit April 2023 ist das Meldetool «Bern schaut hin» online. Im ersten Jahr wurden748 anonyme Meldungen zu sexistischen und queerfeindlichen Belästigungen imöffentlichen Raum der Stadt Bern verzeichnet.

Da von einer grossen Dunkelziffer auszugehen ist, erfassen diese nicht alle Belästigungen, die sich in dieser Zeit in Bern ereignet haben.

Wer meldet Belästigungen?

  • 53% der Nutzer*innen sind Frauen, 25% Männer, 22% Divers.


Art der Belästigungen

  • Die Mehrheit der Meldungen betrifft Belästigungen durch Worte und aufdringliche Blicke.
  • Knapp 300-mal gaben Meldende an, dass es zu einem physischen Übergriff durch ungewollte Berührungen, einem physischen Angriff und/oder zu exhibitionistischen Handlungen gekommen ist.


Motive der Belästigungen

  • Die meisten Belästigungen zielten auf das Geschlecht ab (39%).
  • In 11% war die geschlechtsbezogene Belästigung explizit transfeindlich.
  • 9% der Meldenden geben an, dass die Belästigung auf die sexuelle Orientierung abzielte.


Erfahre mehr über den Bericht «Zweijahre Meldetool» vom Dezember 2025.

Die Allianz

Wir sind Allianz-Partnerin

Die Allianz «Bern schaut hin» steht für ein vernetztes Engagement gegen Sexismus, Queerfeindlichkeit und sexualisierte Gewalt in der Stadt Bern.

Wir sind stolz, Partnerin dieser Allianz zu sein, unter Anderen mit Agota Lavoyer, Brava, cfd, der LGBTIQ-Helpline und pluto zusammen.

Gemeinsam verfolgen wir die Vision von «Bern schaut hin» und streben eine gesellschaftliche Veränderung an, damit sexistische, queerfeindliche und sexualisierte Gewalt und Grenzüberschreitungen im öffentlichen Raum erkannt und nicht toleriert werden.